28 Tage lang

David Safier: 28 Tage lang

Eine unglaublich gute, aber auch sehr bewegende Geschichte, vor dem Hintergrund des Aufstands des Warschauer Ghettos während des 2.Weltkriegs.

Mira lebt seit der Verfolgung mit Ihrer Familie im Ghetto. Ein Leben, dass sich für den Leser und auch die Protagonistin fremd anfühlt. Um das Leben Ihrer Familie zu unterstützen, schmuggelt Mira Lebensmittel ins Ghetto. Als sie erfährt, dass die gesamte Ghettobevölkerung vernichtet werden soll, schließt sich Mira zunächst einem organisierten Schmigglerring und später dem Widerstand an.
28 Tage lang kann die Ghettobevölkerung der Übermacht der SS trotzen. 28 Tage, in denen sich Mira entscheiden muss, was für ein Mensch sie sein möchte. 28 Tage lang an denen jede Minute zählt.

Fazit:
28 Tage lang liest sich wie ein Spannungsroman und kann vom Schreibstil am ehesten mit den immer noch sehr gefragten Distopien, wie Die Tribute von Panem verglichen werden. Der Leser wird schnell in die Handlung eingeführt und durchlebt mit Mira 28 Tage und das Grauen des Warschauer Ghettos. Trotz des bedrückenden Hintergrund eine absolut lesenswerte Geschichte, die bestimmt bald zurecht Einzug in die Klassenzimmer hält.
Ich kann das Buch nur jedem wärmstens empfehlen. Und ich muss gestehen, dass ich David Safier eine solch tiefgründige Meisterleistung nicht zugetraut habe.

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