Das Rosie-Projekt

Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion

Ich habe „Das Rosie-Projekt“ verschlungen. Es ist keine hochtrabende Literatur, aber auch kein Schnulzenroman. Super schön und intelligent beschreibt Graeme Simsion, wie sich Don Tillmann in Rosie verliebt. Alles noch nichts besonderes. Doch Don Tillmann leidet am Asperger-Syndrom, er ist ein Enddreißiger Wissenschaftler, der sein komplettes Leben nach einem genauen Plan lebt. Dazu gehört auch, dass jede Minute seines Lebens sinnvoll genutz wird und verplant ist. Vom Schlafen, bis zum Badezimmer putzen.

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Eines Tages denkt sich Don Tillmann nun, dass er doch heiraten möchte, da Männer die verheiratet sind glücklicher sind und länger leben. Er erstellt einen wissenschaftlich fundierten Fragebogen, nach dem er alle unbrauchbaren Frauen schon vor der ersten Verabredung aussortieren kann, da es ja Zeitverschwendung wäre, diese zu treffen. Da es nicht so klappen will mit der Traumfrau, bittet er seinen besten Freund um Hilfe. Der schickt ihm Rosie, eine unpünktliche, rauchende Vegetarierin mit feministischen Grundsätzen.

Eigentlich sucht Rosie nur einen Genetiker, der ihr bei der Suche nach ihrem biologischen Vater hilft, doch verwechselt Don sie mit einer Teilnehmerin des Ehefrauen-Projektes und läd sie kurzer Hand zum Essen ein.

Nun beginnt die Rosie-Zeit, Don Tillmanns Welt wird komplett auf den Kopf gestellt und der Leser erlebt mit, wie er sich verliebt und es nicht mitbekommt. Eine absolut witzige, rührende Geschichte.

Fazit: Absolute Leseempfehlung!!

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