Aude LeCorff – Bäume reisen nachts

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„Bäume reisen nachts“ hat mich direkt angesprochen, da es so ein unglaublich schönes und dadurch, dass es so anders ist, sehr auffäiges Cover hat. Obwohl ich täglich mit Büchern zu tun habe oder vielleicht auch gerade deswegen, achte ich sehr auf das Aussehen und die Aufmachung von Büchern. Jedenfalls wusste ich beim Betrachten des Covers, dass ich dieses Buch lesen möchte und ich hoffte, dass ich die Geschichte genauso lieben würde wie das Aussehen des Buches.

Und JA, es ist sooo schön. Aber auch traurig und anders als erwartet. Es ist eine überraschende Geschichte einer Familie, die über Umwege wieder zueinander findet. Die Geschichte eines jungen Mädchens und die Geschichte von Fantasie, Mut und neuen Wegen.

Sehr schön! Ab in den Laden und loslesen!

Wer sich jetzt wundert, warum es schon wieder einen Buchpost gibt und nichts „Neues“, dem gebe ich Recht. Es ist immer noch so viel zu tun und auch der Alltag hört ja nicht auf, dass ich zwar mittlerweile mein Frankreich Album fertiggestellt habe, aber noch keine Zeit gefunden habe, davon anständige Fotos zu machen. Verwendet habe ich ja ein Album, welches ursprünglich für das Project Life vorgesehen war. Aber da ich nach fünf Jahren noch immer keine zündende Idee hatte, wie ich all die Andenken und Fotos anständig untergebracht bekomme, habe ich mir das Album Project Life bestellt und befüllt. Mehr dazu aber in einem anderen Post.

In der Woche vor Ostern hatte mich ein fieser Virus erwischt und ich bin auch wieder zu nichts gekommen. Na ja, neben schlafen habe ich vieeel gelesen.

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Das Kuckucksmädchen habe ich ja bereits vorgestellt. Wollte es nur nochmal mit auf dem Foto haben 😉 Dafür habe ich noch den neuen Jugendroman von Bettina Belitz „Vor und die Nacht“ gelesen.

„Im Pyjama um halb acht“ ist eine schöne E-Mail Geschichte zwischen einem Jungen aus München und einem Mädchen aus Hamburg, die sich über eine verirrte E-Mail kennenlernen und in Kontakt bleiben. Der ganze Roman ist in Form von Nachrichten (wie zum Beispiel Facebook oder WhatsApp) geschrieben. Mir hat er gut gefallen. Gerade wenn ich krank bin, muss es eben keine hochtrabende Literatur sein. Ich würde es ab 14 Jahren empfehlen.

„Endlich“ von Ildiko von Kürthy hatte ich schon länger auf meiner Liste, da ich einfach mal wissen wollte, wohin die Bücher der Autorin von „Mondscheintarif“ nach all den Jahren und erfolgreichen Büchern inhaltlich gegangen sind. Es ist wie nicht anders zu erwarten war, immer sehr ähnlich, sprachlich mit viel Witz und Selbstironie erzählt. Leichte Kost mit komischen, überspitzten Episoden aus dem Alltag einer Anfang 40 Jährigen.

Ich würde es jedem empfehlen, der gerne leichte, witzige Lektüre sucht. Schön sicher am Strand oder auf dem Balkon.

„Abgründig“ von Arno Strobel wurde im Internet sehr viel und meist sehr positiv besprochen. Für meinen Geschmack fehlte dem Roman die Tiefe und damit wurde aus einem sicherlich interessanten Ansatz eher eine recht dahinplätschernde Geschichte mit einigen spannenden Momenten. Wer aber schon „Saeculum“ von Ursula Poznanski o.ä. gelesen hat, ist sicherlich wie ich eher enttäuscht. Dennoch habe ich da Buch zu Ende gelesen, weil man am Ende eben doch wissen möchte, wie es ausgeht. Nicht schlecht, aber auch nicht so gut wie viele schreiben. Aber das ist natürlich nur meine Meinung.

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