Die Zeit, die Zeit und was ist Glücklichsein?

Happiness

Schon seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Thema Zeit und Glücklichsein. Irgendwann erwischt es wahrscheinlich jeden. Man arbeitet, vielleicht auch in seinem Traumjob und dennoch bleibt es nicht aus, dass man sich fragt „Ist es das nun? So soll es immer weitergehen?“ Ich persönlich habe eine Vollzeitstelle, ein Kleingewerbe, 5 Meerschweinchen, einen Haushalt und einen Freund. Dazu kommen noch zeitintensive Hobbies, wie Scrapbooking, Filofaxing, Fotografieren, Tanzen, Lesen und Backen. Und dann schwirrt mir der Kopf und es ist mal wieder Sonntag Abend und ich habe das Gefühl die Woche ist an mir vorbeigerauscht und ich habe nichts geschafft, fühle mich trotz des zurückliegenden freien Sonntags schlapp und möchte gerne mehr Zeit für MICH und mehr Zeit glücklich zu sein.

Auf der Suche nach einer Lösung habe ich im Frühjahr einige Dinge in meinem Leben erstmal grundlegend oder zumindet ein wenig verändert:

1. Ich habe mir einen Planer zugelegt (Filofax) um weniger Termine im Kopf behalten zu müssen UND weniger zu vergessen.

Filo

2. Damit einher ging die Anschaffung eines Notizhefts, welches mich täglich begleitet. Alles, was nicht in den Kalender passt, wird dort aufgeschrieben.

3. Mein Freund und ich haben uns die App „Out of Milk“ installiert, um Doppeltkäufe zu vermeiden und beide zeitgleich auch in unterschiedlichen Läden zugriff auf den Einkaufszettel zu haben.

4. Ich habe mir das Buch „Das Happiness-Projekt“ zugelegt und arbeite mich gerade durch die Kapitel – Kein Buch zu diesem Thema hat mich bisher so überzeugt wie dieses.

5. Ich arbeite an mir und meinem Verhalten, meinen Vorstellungen. Unter anderem mit dem Buch: „Liebe dich selbst und es ist egal wen du heiratest“.

6. Ich führe ein 5 Jahres-Buch: Dies ist ein Büchlein, in welches man jeden Tag einen Satz schreibt. Meist ist für jeden Tag des Jahres eine Frage vorgegeben. Und das ganze wird eben über 5 Jahre geschrieben.

All diese Veränderungen haben bisher dazu geführt, dass ich wieder einen besseren Drat zu mir und meinen Wünschen ans Leben habe. Ich vergesse weniger und bin gelassener. Natürlich sind das alles erst die ersten Schritte.

Für die kommende Zeit habe ich mir Folgendes vorgenommen:

  • ein Büchlein neben dem Bett, in das ich schnell notieren kann, was mich beschäftigt und beruhigt einschlafen kann
  • kein Handy mehr im Bett!!, am Tisch und wenn ich mit Freunden essen gehe
  • früher schlafen gehen
  • mehr Sport treiben (der leidet momentan sehr an meiner Demotivation und am Zeitmangel und leider auch an fehlendem Barvermögen, Fitnesscenter und Sportkurse kosten ja mittlerweile ein halbes Vermögen)
  • ein Tagebuch regelmäßig schreiben

Ganz praktisch habe ich in den vergangenen Monaten einige Dinge im Haushalt umgesetzt, die Unordnung vermeiden sollen, damit zeitsparend sind und weniger Frust erzeugen:

Alle Schränke durchsortiert und konsequent ausgemistet. Medizinschrank beschrieftet, abgelaufenes entsorgt etc. Alles in durchsichtige Boxen sortiert und nach Zweck gemeinsam gestellt. Kleider aussortiert!! Hierzu werde ich nochmal einen extra Post schreiben. Seit dem bin ich wieder ein riesen Fan von Ordnungsboxen! Der neue PAX, der nach unserem Umzug eingezogen ist, hat es natürlich auch schöner und leichter gemacht. Leider fehlt uns immer noch Platz für Dinge wie Winter/Sommerbettzeug (das Zeug nimmt so wahnsinnig viel Platz weg), Deko, Gesellschaftsspiele, Gläser…Wenn das erstmal verstaut ist, wird es in meinem Kopf mit Sicherheit noch etwas ruhiger.

Den Kühlschrank neu sortiert und auch hier kleine Boxen für bestimmte Lebensmittel eingeführt. Ich kaufe mehr frisches Obst. Das kam bei mir auch sehr lange zu kurz. Und wenn nichts da ist, wird auch nichts gegessen. Offene Lebensmittel werden mit dem Datum des Öffnens versehen und in einem Fach aufbewahrt! Übrigens verbraucht ein voller Kühlschrank weniger Energie, daher lagern bei uns immer viele Getränke direkt im Kühlschrank. Man muss sich so auch weniger Gedanken machen, wo es sonst lagern sollte oder dass man noch schnell etwas kalt stellen sollte, bevor Besuch kommt 😉

Mäppchen

Meinen Arbeitsplatz zu Hause sortiert, strukturiert und übersichtlich gestaltet. Einige neue Schreibwaren angeschafft, die den Spaß am Arbeiten fördern. Es musste nicht unbedingt noch das Mäppchen aus Schulzeiten und die Lineale und Co. von der Uni sein. Neuer Lebensabschnitt, neue Sachen. Alle meine Sachen, die ich nicht täglich brauche (das befindet sich auf dem Schreibtisch) habe ich in Boxen sortiert, die beschriftet sind. So kann ich sie insgesamt greifen und dort, wo ich damit arbeiten will abstellen. Alle Boxen, Ordner etc. sind auch in meinen zwei Expedit-Regalen nach Zweck wegsortiert. Ein Regal ist für „Privates Hobby“, eine Seite für „Gewerbe/Nähen“ und eine Seite für „Zeitschriften/Erinnerungen/Fotoalben/Spiele“. So habe ich auch optisch einen direkten Überblick.

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Ich habe für mich selber einen 5-Jahres Plan erstellt, um zielgerichteter zu sein und weniger Zeit damit zu verbringen nicht halbes und nichts ganzes zu machen. Aber auch, um mir selber über meine Wünsche und Ziele bewusster zu werden.

Und als letzten Tipp ganz praktisch, den gebe ich gerne weiter, da ich ihn für super einfach und sehr wirkungsvoll halte: Die 1-Minuten-Regel (bei mir ist es die 3-Minuten-Regel): Alles, was weniger als 1 Minute dauert, wird SOFORT erledigt. Alles was rumliegt wird auf diese Weise minimiert. Eine Ablage wird weniger vermüllt und schneller gelangt alles zu seinem Platz. Kleidung, die noch getragen wird kommt sofort nach dem Ausziehen wieder in den Schrank oder eben in den Wäschekorb. Nichts wird mal eben abgelegt. Das ist wirklich spitze und hat hier schon richtig was verändert. Man hat am Ende einfach weniger wegzuräumen, da einfach weniger rumliegt. Es ist alles übersichtlicher und vieles findet sich so viel schneller. Vorausgesetzt alles hat seinen festen Platz 😉 und alle machen mit!

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Ein Kommentar zu „Die Zeit, die Zeit und was ist Glücklichsein?

  1. Es ist wirklich schwierig alles unter einem Hut zu kriegen! Ich habe da auch meine Probleme und empfinde es als Herausforderung. Ich habe eine kleine Wohnung und viele Interessen – das bedeutet ständige Überarbeitung:)

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