Berlin

Heute nun endlich einige Impressionen von unserem Kurztrip nach Berlin Ende August. Wir waren von Donnerstag bis Sonntag in unserer Hauptstadt und haben die Stadt beide das erste Mal bereist. Irgendwie hatte ich es zuvor nie geschafft, andere Städte haben mich immer mehr gereizt. Und ich muss sagen, dass hat sich irgendwie auch bestätigt. Paris, Sevilla, Barcelona, Madrid, Palma de Mallorca, Dublin etc. sind alles Großstädte, die weitaus schöner und spannender empfunden habe.

Nicht, das mir Berlin so gar nicht gefallen hat, aber bei mir hat sich irgendwie auch kein Gefühl der Verbundenheit eingestellt. Zudem bin ich außergewöhnlich von der hektischen Stimmung überall angesteckt worden. Meine Lieblingsgroßstadt bleibt also PARIS. Wo ich schon so lange nicht mehr gewesen bin.

Aber nun endlich zu Berlin 😉 DIrekt am ersten Abend haben wir noch schnell die Museumsinsel besucht und sind in das Pergamon-Museum gegangen. Als Berlinbesucher sollte man sich ein Zeitfenster buchen, sonst steht man unter Umständen bis zu 3 Stunden in einer Schlange. Die Ausstellung war ganz interessant, aber eignetlich nicht die Kunst und Geschichte, die mich brennend interessiert. Ich hätte mich jedenfalls sehr geärgert, wenn ich mich hätte dafür 3 Stunden anstellen müssen. Das Männchen wollte sich die Ausstellung aber unbedingt ansehen und da ich gerne in die Gemäldeausstellung wollte, bin ich solidarisch auch mit ihm in dieses Museum gegangen.

Nach dem Museumsbesuch sind wir dann noch etwas über die Insel geschlendert und haben uns dann auf die Suche nach etwas Essbarem gemacht. Wir hatten uns vorgenommen in der Großstadt endlich mal etwas mehr Außergewöhnliches zu essen. Aber irgendwie ist uns das nicht ganz gelungen. Als Nicht-Berliner findet man dann eben doch eher die gängigen Sachen. Am ersten Abend gab es dann bei einem Take-Away einen selbstzusammengestellten Wrap. War definitiv mal etwas anderes und so ein kleines bisschen Öko angehaucht. Für einen Take-Away Imbiss aber durchaus gut. Da belohnt man ja auch die Idee und wir hatten richtig Hunger an dem Abend.

DSC_0018 DSC_0051Am ersten ganzen Tag waren wir dann am Reichstag und haben die Kuppel besichtigt. Man hat einen schönen Blick über die Stadt und auch der Audioguide war gut gemacht. Bevor man allerdings als Besucher in das Gebäude darf, wird man strenger als am Flughafen durchsucht.

DSC_0167Der Ausblick soll bei Nacht noch schöner sein. Unser Zeitfenster, welches man sich auch unbedingt einige Tage zuvor buchen sollte, war allerdings um 17:15 Uhr und das Wetter etwas diesig.

DSC_0157Dann waren wir nochmals auf der Museumsinsel. Die Gemäldesammlung hat mich allerdings sehr enttäuscht. Wer ein wirklich interessantes Museum in Berlin besuchen möchte, sollte sich die Ausstellung im Medizinhistorischen Museum der Charité ansehen. Die Dauerausstellung war sehr interessant, wenn auch Teile davon nichts für schwache Nerven. Wir haben dann noch die Sonderausstellung „Arzt und Patient“ angesehen. Auch die war sehr lohnenswert.

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Mit dem Wetter hatten wir die meisten Tage großes Glück für den doch sehr verregneten August. Besonders gefreut hat uns dann die Sonne, als sie sich am letzten Tag bei unserem Besuch des Schloss Sanssouci doch noch gezeigt hat. Der Schosspark und die Gebäude von außen haben mir sehr gut gefallen. Leider hatten wir am Sonntag nicht mehr genug Zeit auch hier auf ein Zeitfenster zu warten, um sich die Innenräume anzusehen. Aber einfach durch den Park zu spazieren war wunderbar und hat mir die in der Stadt etwas verlorengegangene Ruhe zurückgebracht.

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Nach Potsdam sind wir am Sonntag mit dem Auto gefahren und haben direkt am Schloss geparkt. Wer einen längeren Aufenthalt plant, sollte überlegen iregndwo im Ort selber zu parken, da der Parkplatz ziemlich teuer ist.

Innerhalb Berlins sind wir mit dem 72 Stunden Welcome Ticket + Museumsinsel herumgefahren. Unser Auto stand derweil in einer Tiefgarage. Glücklicherweise hatten wir noch eine günstigere Alternative zum Parkplatz an unserem Hotel gefunden, die fußläufig erreichbar war.

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Abschließend kann ich zu Berlin und Potsdam sagen, dass man vieeeell Zeit einplanen muss. Man kommt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zwar überall hin, die Wege sind aber teilweise so kurz, dass man eben doch zu Fuß geht oder aber nicht die richtige Linie findet. Jedenfalls waren wir abends immer total ko und uns taten am letzten Tag ordentlich die Füße weh. Für alle EInrichtungen, bei denen ein hohes Publikumsaufkommen zu erwarten ist, gilt sich zuvor zu informieren, ob man ein Zeitfenster buchen kann. Hiermit spart man Zeit und Nerven. Anders als in anderen Großstädten hat sich mir Berlin nicht sofort erschlossen. Für einen erneuten Aufenthalt würde ich mir vorab weitere Insidertipps zum Ausgehen einholen und auch zu Restaurants abseits der Touristenzentren.

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